Über die ESF-Richtlinie „FTI-Thüringen PERSONEN“ werden u. a. Forschungsgruppen aus wissenschaftlichen und technischen Mitarbeitenden gefördert, die vorrangig technisch-naturwissenschaftliche Forschungsvorhaben umsetzen, welche für die weitere Entwicklung der Thüringer Wirtschaft von Bedeutung sind. Mit der Arbeit in den Forschungsgruppen sollen die fachlichen Kompetenzen der Mitarbeitenden weiterentwickelt sowie diese zum Transfer und zur Vernetzung befähigt werden.
Eine dieser Forschungsgruppen befasst sich mit dem Thema „Pyrokatalytische Wasserreinigung“.
Die Pyrokatalyse ist eine völlig neue Methode, um mit Hilfe von Wärme bzw. Temperaturänderungen Mikroschadstoffe in Wasser abzubauen. Als Wärmequellen sollen hierfür Restwärme oder die solarthermische Anregung, also Energie, die nicht zusätzlich erzeugt werden muss, genutzt werden.
Hauptziel dieser Forschungsgruppe ist, die Pyrokatalyse zu einem konkurrenzfähigen Verfahren für die Entfernung von Schadstoffen in Wasser zu entwickeln und damit die Basis für eine weitere Skalierung des Verfahrens durch Thüringer Unternehmen zu schaffen.
| Begünstigte: | Friedrich-Schiller-Universität Jena |
| Fraunhofer Institut für keramische Technologien und Systeme (IKTS) | |
| Vorhabenzeitraum: | 01.01.2025 bis 31.12.2027 |
| Durchführungsorte: | Stadt Jena |
| Saale-Holzland-Kreis |